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24 | 09 | 2018
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Projekte: Dienstleistungen

Die LogiMAT in Stuttgart gilt als die größte Intralogistikmesse Europas und endete vergangene Woche mit einem neuen Besucherrekord. Auch die SimPlan Gruppe zeigte sich mehr als zufrieden mit den geführten Gesprächen. Neben der wichtigen Kontaktpflege zu Bestandskunden konnten auch viele neue Interessenten speziell für das Thema Supply Chain Management gewonnen werden.

Am Stand von SimPlan konnten sich die Besucher anhand von Praxisbeispielen und Simulationsvideos über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Materialflusssimulation und die entsprechende Simulationssoftware informieren.

SimChain WebSimPlan bietet den Kunden die gängigsten Tools im neutralen Vertrieb an, erstellt aber auch kundenindividuelle Lösungen und ergänzende Bausteinkästen, wie zum Beispiel SimChain für das Design von Liefernetzwerken. Die SCM-Simulation ist nach wie vor ein bewährtes Werkzeug für die Analyse des dynamischen Verhaltens komplexer Wertströme. SimPlan hat aufbauend auf der Siemens PLM Software Plant Simulation die SCM-Lösung SimChain entwickelt, die seit kurzem auch als innovative Webapplikation zur Verfügung steht.

„Mit SimChain können ganz einfach Netzwerkalternativen gegenübergestellt und analysiert werden, um Einsparungs- und Optimierungspotenziale aufzudecken", so Dr. Till Fechteler, Niederlassungsleiter von SimPlan Braunschweig und Verantwortlicher für SimChain. Nach dem Import der Strukturdaten wird automatisch ein Modell generiert, welches das Netzwerk abbildet. Im Modell können dann verschiedene Optionen, z.B. für Standorte, Distribution, Artikelallokationen oder Bestellstrategien mit gängigen Logistikkennzahlen durchgespielt werden.

Ab sofort können Interessenten über die Webseite www.simchain.net einen Testzugang anfordern, um die Lösung kostenfrei kennenzulernen.

Die Umweltministerin Lucia Puttrich hat vergangene Woche der SimPlan AG in Maintal einen Förderbescheid über 305.000 Euro für das Projekt „SimEnergy - Simulationsgestützte Planung und Bewertung der Energie¬effizienz für Produktionssysteme in der Automobilindustrie" übergeben. „Hessen steckt voller Ideen zur technischen Umsetzung der Energiewende", so die Ministerin bei der Übergabe des Bescheides.

Die Landesregierung fördert im Rahmen der Technologieoffensive die Verknüpfung energetischer und logistischer Simulationen, so dass eine energetische Bewertung der Produktions- und Logistikprozesse möglich wird. So sollen konkretere Aussagen zur Planung des Energiebedarfs erreicht werden. Ziel der Verknüpfung ist es, Energiesparpotenziale zu heben, die sich nur bei gemeinsamer Betrachtung von Energieverbrauch und Produktionsfluss erschließen lassen.

„In dem Projekt geht es um einen Grundbaustein des Energiemanagements. Es geht um die Erfassung und Modellierung der Energieströme. Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Energieeffizienz in der Industrie", sagte Puttrich. Durch das Projekt könne ein erheblicher Erkenntnisfortschritt in Bezug auf die ganzheitliche Simulation von produktionslogistischen und energetischen Sachzusammenhängen erlangt werden, so Puttrich.

„Ohne die Förderung des Landes Hessen könnten wir ein innovatives Forschungsprojekt mit Partnern aus der Industrie und aus der Hochschule in der Form nicht realisieren", sagt Dr. Sven Spieckermann, Vorstand der SimPlan AG.

Dem Projektkonsortium gehören außerdem die Limon GmbH, die Universität Kassel; Fachgebiet Produktionsorganisation und Fabrikplanung, und die Volkswagen AG als wichtige Partner an, die gemeinsam mit der SimPlan AG rund 316.000 Euro an Drittmitteln einbringen. Für die Energietechnologieoffensive stellt die Landesregierung insgesamt vier Millionen Euro bereit. Von insgesamt 65 eingereichten Projektskizzen wurden elf besonders innovative Forschungsvorhaben, darunter das Vorhaben der SimPlan AG, von der Jury - unter Einbeziehung gutachterlicher Stellungnahmen namhafter Energieexperten - ausgewählt.

Das Verpacken von Glasscheiben stellt besondere Anforderungen: Um diese zu erfüllen, hat die Saint-Gobain Photovoltaic Glass (SGPVG) am Standort Mannheim das Warehousing der sensiblen Produkte an das Rheinbacher Unternehmen Yes Logistik vergeben. Der Logistikdienstleister ist für den Umgang mit dem zerbrechlichen Gut bestens gerüstet: Erfahrung mit der Handhabung des Lagergutes Glas, spezielle Verpackungen und eine Qualitätskontrolle durch eigens geschultes Personal sorgen dafür, dass die Glasplatten unbeschadet zum Kunden gelangen. Optimale Lagerprozesse, eine geringe Kapitalbindung und eine extrem niedrige Fehlerquote sind die Ergebnisse.