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16 | 11 | 2018
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Rainer Schulz stellt 5 Probleme vor, die ein Materialflussrechner beseitigt


Mainhausen, August 2016. Unterschiedliche Systeme miteinander zu verknüpfen gilt als Schlüsselqualifikation auf dem Weg zur smarten Fabrik. Inzwischen existieren viele verschiedene Möglichkeiten, Systeme und Prozesse zu automatisieren, beispielsweise durch einen grafischen Materialflussrechner. Doch für wen eignet sich die Installation? Rainer Schulz, Geschäftsführer der sysmat GmbH, stellt fünf Situationen vor, in denen sich die Anschaffung eines grafischen Materialflussrechners lohnt.

Typ 1: Kosten sparen dank Modernisierung
Modernisierungen, die das gesamte Supply-Chain-Management betreffen, können langfristig zu enormen Kosteneinsparungen führen. Durch verbesserte Prozesse werden Aufträge schneller abgewickelt und Zeiträume für weitere Aufträge geschaffen. Ein Materialflussrechner bedient den Wunsch danach, Kosten durch eine größtmöglich ausgelastete Lieferkette zu senken. Dank grafischer Darstellung des Materialflusses sieht der Anwender sofort mögliche Verbesserungsmaßnahmen und kann diese vornehmen. „Ein grafischer Materialflussrechner kann an dieser Stelle versteckte Potenziale aufzeigen“, so Schulz.

Typ 2: Digitalisierung ja, aber nicht um jeden Preis
Projekte der Industrie 4.0, wie die Einrichtung einer sogenannten smarten Fabrik, verschlingen enorme Kosten. Jedoch fließen durch solche Projekte an anderer Stelle wiederum Einnahmen. Wer modernisieren möchte und zu hohe Kosten fürchtet, findet auch hier mit einem grafischen Materialflussrechner eine Lösung. Schließlich wird so ein Weg hin zur Automatisierung eingeschlagen, ohne komplette Anlagen auszutauschen. „Es gilt, auch Mitarbeiter bei der Digitalisierung abzuholen, eine neue, leicht zu bedienende Software, die sich in die vorhandene Software einbindet, ist da einfacher als eine komplett neue Umgebung“, so Schulz.

Typ 3: Kosten sparen während der Modernisierungsphase
Auch die Modernisierung selbst sorgt für Kosten. Schließlich muss in der Regel die Produktion einige Zeit stillstehen und der Unternehmer hat mit Ausfällen zu rechnen. Bei der Modernisierung mit einem grafischen Materialflussrechner besteht die Möglichkeit, bereits während der Implementierung Kosten gering zu halten. „Ein grafischer Materialflussrechner, der über flexible Schnittstellen und umfangreiche Testfunktionen verfügt, ermöglicht eine Zeitersparnis von 70 Prozent. Das verringert gleichzeitig natürlich auch enorm die Kosten“, erläutert der Experte. Materialflussrechner wie der matCONTROL graphics der sysmat GmbH verkürzen die Inbetriebnahmezeit auf maximal drei Wochenenden, was zusätzliche Personalkosten gering hält. Anderweitig muss die gesamte Anlage oft für einen Zeitraum von drei bis fünf Wochen komplett stillstehen. Mithilfe einer Testumgebung wird das Zusammenspiel von Materialflussrechner, Anlage und ERP-Software erst getestet. „Die neue Konstruktion geht erst live, wenn alle Tests erfolgreich waren“, sagt Schulz. Ein Produktionsausfall ist somit nicht zu befürchten.

Typ 4: Ältere Anlagen
Unternehmen, die über ältere Anlagen verfügen, die weiterhin einen hervorragenden Dienst leisten, können diese durch einen Materialflussrechner in Automatisierungsprojekte einbinden. Durch über 20 Schnittstellen ist es mit der Software der sysmat GmbH beispielsweise möglich, sämtliche gängige Anlagen nachzustellen und diese in vorhandene ERP-Systeme einzubinden. „Die Software fungiert als Schnittstelle zwischen ERP-Management und Anlage und übernimmt Aufgaben, die die Software oder die Anlage bisher nicht erledigen konnte“, erläutert Schulz. So bleiben ältere Anlagen länger in der Maschinenflotte.

Typ 5: Existierende Insellösungen aufheben
Unterschiedliche Standorte bedeuten meistens verschiedene Softwareumgebungen. Dabei lohnt es sich, letztere aufzulösen und Distribution, Lager sowie Produktion miteinander zu vernetzen. „Ein grafischer Materialflussrechner unterstützt diesen Prozess“, so Schulz. Um eine reibungslose Verknüpfung aller Anlagen zu ermöglichen, muss ein solcher Materialflussrechner über passende Schnittstellen verfügen, damit Anlagenbetreiber SPS-Programme oder Schnittstellen der Anlage nicht ändern müssen. Das sorgt auch dafür, dass der bisherige Anlagenbauer oder Systemintegrator nicht zur Inbetriebnahme erforderlich ist.

Fazit: Viele Möglichkeiten, Projekte umzusetzen
Es zeigt sich, dass der Einsatz eines grafischen Materialflussrechners vor allem Kosten reduziert, ohne dabei selbst das Budget überzustrapazieren. „Die verschiedenen Situationen stehen natürlich auch für einzelne Projekte, die im Zuge von Automatisierungen erforderlich sind. An Themen wie ‚Smart Factory‘ kommt künftig kein Unternehmer vorbei“, so Schulz abschließend.

Weitere Informationen unter www.sysmat.de

 

Hergarten PM Hub Kornwestheim Bild 2
Die Unternehmensgruppe Hergarten verdichtet weiter ihr Transportnetz: Die auf den Transport von Stahl spezialisierte Speditionsgruppe hat einen Hub in Kornwestheim eröffnet. Von der Hauptumschlagbasis in der Nähe von Ludwigsburg aus verteilt Hergarten Sammelgut für die gesamte Region Stuttgart. Kunden profitieren von kurzen Umschlagzeiten und einer direkten Anbindung an A 81 und B 27.

 

Auf rund 3.300 m² verfügt Hergarten in Kornwestheim über eine Brückenkrananlage für den Umschlag der Waren. Im neuen Hub wird Stahlsammelgut mit einer Länge von bis zu 12 m verladen. Neben einer rund 200 m² großen Lagerfläche nutzt Hergarten in der neuen Umschlagbasis auch einen Sägenpark zur Anarbeitung von Aluminium. In Kornwestheim arbeiten zwei neue Disponenten, drei Verlader und vier Mitarbeiter in der Anarbeitung. „Mit dem neuen Hub in Kornwestheim bündeln wir den Umschlag im verkehrsreichen Raum Stuttgart“, erklärt Marcel Hergarten, geschäftsführender Gesellschafter der Stahlspedition Hergarten. „Für unsere Kunden ergeben sich dadurch vorteilhafte Frachtsynergien.“
Die inhabergeführte und mittelständische Unternehmensgruppe transportiert pro Jahr rund 440.000 Sendungen mit einer Gesamttonnage von 1,1 Millionen t. An neun Standorten belädt Hergarten LKW mit Sammelgütern für die Fahrt zu Hubs in ganz Deutschland. In diesen insgesamt fünf Knotenpunkten sortiert die Stahlspedition die eingehenden Waren erneut nach Zielstationen. Das sorgt für eine bessere Auslastung und effizientere Transporte.

Unternehmenskontakt
Marcel Hergarten • Hergarten GmbH Stahlspedition
Gladbacher Straße 435 • 41460 Neuss
Telefon: 0211-56 53 13 0 • Fax: 0211-50 91 95 7
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! • Internet: www.stahlspedition.de

Pressekontakt
Nils Heinen • additiv pr GmbH & Co. KG
Pressearbeit für Logistik, Stahl, Industriegüter und IT
Herzog-Adolf-Straße 3 • 56410 Montabaur

duisportKapazitätserweiterung auf 5 Mio. TEU bis 2015 / Zusätzliche Containerbrücken auf logport I und logport III

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